Februar 2019
Dank den zahlreichen Spenden für die "Höchstadter Störche" konnten wir auch im
Winter 2018/2019 unsere "Winterstörche" ausreichend mit Futter versorgen, so
dass alle die Notzeiten gut überstanden haben und gestärkt in die Brutsaison
2019 starten können.
Wir möchten uns hier noch einmal recht herzlich bei allen
Spendern bedanken, die hierzu beigetragen haben.
Spender, die um eine Spendenquittung gebeten haben, jedoch vergessen haben
uns ihre vollständige Anschrift mitzuteilen, bitten wir dies per Mail
nachzuholen.
03. März 2019
Die Ausputzaktionen 2019 zur Wiederherstellung der Wasserdurchlässigkeit in
den Höchstadter Storchenhorsten erfolgte am
07.03.2019 .
Wegen technischen Problemen konnte diese leider nicht live übertragen werden.
Wegen eines Glasfaserkabelschadens gab es einen Totalausfall der
Internetverbindung in Höchstadt/Aisch und Umgebung vom 18.03.2019 ca. 1:20 Uhr
bis zum 18.03.2019 ca. 19:00 Uhr.
Brutsaison 2019
Die Störchin Anna, zu erkennen am dunklen ELSA-Ring links oben, wird 16 Jahre
alt (2019). Ihr Partner Gerome trägt einen hellen Aluminiumring rechts unten
und ist 5 Jahre älter. Die beiden Störche haben bisher 12 mal sehr erfolgreich
zusammen gebrütet. In dieser Zeit hat Anna 60 Eier gelegt, aus denen 54
Storchenküken geschlüpft sind und von diesen sind insgesamt 43 Jungstörche
ausgeflogen.
Nun beginnt die 13. Brutsaison von Anna und Gerome. Wir hoffen, dass sich der Bruterfolg der letzten Jahre
fortsetzen wird. Am 13.03.2019 hatten bereits 8 Brutpaare Ihre Bruthorste
in Höchstadt/Aisch besetzt.
Für die zahlreichen Meldungen zur Eiablage und zum Schlüpfen möchten wir uns recht herzlich
bedanken. In 2019 ist es wegen dem schlechten Kamerabild und den geringen
Kontrasten extrem schwer die bereits geschlüpften Jungstörche zu erkennen.
Da wir den angegebenen Beobachtungszeitpunkt in den Meldemails nicht prüfen
können, wird anstatt dessen der Eingangszeitpunkt der Melde-Mail für die
Eintragung in die Meldeliste verwendet.
Eiablage 2019
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Meldedatum
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Uhrzeit
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Ei-Nr.:
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Melder
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Info
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13.03.2019
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00:32
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1
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Brigitte Habich
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15.03.2019
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01:15
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2
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Siegfried Bögendörfer aus Freiberg bei Ebensfeld
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17.03.2019
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00:18
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3
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Hansi Klotz aus Hamburg
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19.03.2019
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05:50
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4
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Julia Manetsberger aus Niederbayern
Nicole Störger aus Baiersdorf
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21.03.2019
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06:04
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5
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Albin Kohlmann
Irmgard Hagen aus Stuttgart
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Hinweis: Nach Vorlage der gespeicherten Webcambilder werden wir die genauen Eiablagetermine überprüfen und gegebenenfalls Korrekturen in der Eiablagetabelle vornehmen.
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Schlupftermine der Jungstörche
2019
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Meldedatum
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Uhrzeit
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Schlupf-Nr.:
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Melder
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Info
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16.04.2019
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23:13
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1
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Erdmuthe Mikulaschek aus Erlangen
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17.04.2019
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07:12
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2
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Conny Traenkner
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17.04.2019
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11:04
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3
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Birgit Eggers
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19.04.2019
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14:30
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4
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Carola Matyschak aus Neuenrade
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20.04.2019
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08:54
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5
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Marie Hanstein aus Wuppertal
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Hinweis: Nach Vorlage der gespeicherten Webcambilder werden wir die genauen Schlupftermine überprüfen und gegebenenfalls Korrekturen in der Schlupftabelle vornehmen.
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Hinweis zur Bildqualität
Unsere Storchenkamera ist seit ca. 10 Jahren (ca. 87600 Stunden) im Dauereinsatz. Durch Alterung der Kamerabauteile hat sich offensichtlich die Bildqualität verschlechtert.
Die geplante neue Kamera soll eine bessere Bildauflösung, einen
Schwenkneigekopf und einen großen Optischen-Zoom haben, damit wir einen Teil
der 8 benachbarten Storchenhorste auch damit beobachten können. Zudem müsste
für den Internet-Anschluss noch ein Glasfaserkabel gelegt werden. Das alles
ist mit hohen Kosten und der Beschaffung entsprechender Gelder verbunden. Aus
finanziellen Gründen konnte bisher keine neue Kamera installiert werden. Wir
hoffen, dass wir in 2019 ausreichend Gelder für die neue Kamera und den
Glasfaseranschluss erhalten, damit wir in der Brutsaison 2020 bessere Bilder
oder ein Live-Video zeigen können.
Der Bruterfolg und das sichere Ausfliegen der Jungstörche liegen uns sehr am Herzen. Daher können wir eine Störung durch den Austausch der Webcam, insbesondere da auch eine zweite Brut unterhalb der von Anna und Gerome direkt davon betroffen wäre, vor dem Ausfliegen der Jungstörche nicht verantworten. Die Erneuerung der Kamera kann daher frühestens nach der Brutsaison 2019 stattfinden. Wir bitten daher um Verständnis.
21.04.2019
Ein zweites Brutpaar hat seinen Storchenhorst direkt unterhalb dem von Anna
und Gerome gebaut und brütet schon. Bisher vertragen sich die beiden Brutpaare recht gut.

06.05.2019
Aus bisher ungeklärten Gründen hat nur einer der fünf Jungstörche überlebt. Was genau geschehen ist können wir erst nach Sichtung des gespeicherten Bildmaterials bewerten und werden danach über unsere Erkenntnisse berichten.
16.05.2019
Todesursache der 4 Jungstörche auf dem Alten Rathaus in
Höchstadt April/Mai 2019
Um bestimmte Ereignisse während der Brutsaison untersuchen
und beurteilen zu können, speichern wir die Webcam-Bilder vom Alten Rathaus im
Sekundentakt. Pro Tag kommen somit 86400 Bilder zusammen. Wegen der z.Z.
schlechten Bildqualität mit wenig Kontrast ist es schwierig die Jungstörche zu
erkennen. Erst im Kontext von mehreren Bildern zwischen denen man vor und
zurückschalten kann, ist es anhand von Änderungen in den Bildern möglich auf
die Anzahl von aktiven und inaktiven Jungstörchen zu schließen. Mitunter werden
die Jungstörche auch von den Altstörchen im Bild verdeckt oder auch Kamera- und
Übertragungstechnik fallen kurzzeitig aus.
Wir haben anhand des gespeicherten Bildmaterials versucht
die Umstände und die Ursachen für den Tod der 4 Jungstörche auf dem Alten Rathaus
in Höchstadt während der Brutsaison 2019 zu klären.
Wegen der sehr großen Anzahl von gespeicherten Bildern ist
es daher sehr zeitaufwändig die Ereignisse vom Zeitpunkt mit 5 geschlüpften
Jungstörchen am 20.04.2019 bis zu dem Zeitpunkt mit nur noch einem lebenden
Jungstorch am 05.05.2019 im gespeicherten Bildmaterial zu sichten und zu
bewerten. Für eine lückenlose Sichtung fehlte uns bisher die Zeit. Wir haben
uns daher auf markante Zeiten beschränkt und folgendes feststellen können:
30.04.2019 07:41
Mindestens 4 Jungstörche leben noch.
30.04.2019 21:08
Wir können nur noch 3 aktive Jungstörche erkennen.
01.05.2019 07:34
Es sind nur noch 2 Jungstörche aktiv und ein dritter lag über mehrere Stunden
wie leblos im Horst, lediglich der Schnabel wurde im Sekundentakt geöffnet und
geschlossen. Auf den Bildern sah das so aus, als wenn er „nach Luft schnappen“
würde, was auf eine Atemwegsinfektion hinweisen könnte.
02.05.2019 07:10
Zwei Jungstörche sind aktiv, der am Vortag noch „nach Luft schnappende“
Jungstorch liegt leblos im Horst.
03.05.2019 07:06
Zwei bewegungslose Jungstörche liegen im Horst und nur noch einer ist aktiv.
05.05.2019 12:00
Von den zwei leblosen ist nur noch einer zusammen mit dem einzigen Überlebenden
zu sehen.
Aus unseren Beobachtungen der letzten 40 Jahre wissen wir
was mit den toten Jungstörchen geschieht. Hier gibt es im Wesentlichen drei
Möglichkeiten:
1.
Die verendeten Jungstörche
werden von den Brutstörchen gefressen
2.
oder vom Horst abgeworfen
3.
oder sie verbleiben im
Horst und werden sukzessive mit Nistmaterial überbaut.
Bezüglich der Todesursache haben wir bisher keine
„feindlichen Attacken“, weder vom Brutpaar unterhalb von Anna und Gerome noch
von anderen Störchen oder anderen Vögeln feststellen können.
Bei der Durchsicht der Bilder haben wir keine Staunässe im
Horst feststellen können, was auch die unauffällige Färbung der inaktiven
Jungstörche zeigt. Bei Unterkühlungsopfern durch Staunässe gibt es hier
deutliche Unterschiede in der Gefiederfärbung. Das Daunen- bzw. Federkleid der
durch Unterkühlung sterbenden Jungstörche ist deutlich dunkler gefärbt als das
der lebenden.
Aus all diesen Erkenntnissen schließen wir, dass die
vermutliche Todesursache in einer Erkrankung z.B. der Atemwege durch
Aspergillose oder durch andere Infektionen mit schneller Todesfolge innerhalb
von kurzer Zeit zu finden ist. Vor Jahren haben wir ähnliche Fälle beobachten
können. Die nasskalte Witterung Ende April /Anfang Mai hat sicher auch einen
wesentlichen Beitrag zur Todesursache geliefert.
Da wir die verendeten Jungstörche mit Rücksicht auf den
überlebenden Jungstorch und das benachbarte Brutpaar unterhalb von Anna und
Gerome nicht bergen konnten, ist eine pathologische Untersuchung zur Klärung
der Todesursache leider nicht möglich.
Wir hoffen nun, dass der überlebende Jungstorch weiterhin
so wächst und gedeiht wie bisher und wenn alles gut geht, er Ende Juni
ausfliegen kann.
Da nur eine von z.Z. 10 Storchenbruten in Höchstadt mit
einer Kamera beobachtet werden kann, können wir den Bruterfolg der anderen 9
Brutpaare erst beurteilen, wenn die Jungstörche vom Boden aus zu sehen sind.
Wir werden dann zeitnah berichten.
21.05.2019
Absturz des Horstes der "Untermieter" von Anna und Gerome
Frau Monika Mennel hat am 21.05.2019
gegen 16:30 Uhr von ihrem Schreibtisch aus den Absturz des zweiten Storchenhorstes auf dem Turmdachsims des Höchstadter Alten Rathauses, dem Horst der "Untermieter" von Anna und Gerome, beobachtet.
Durch den Dauerregen am 20. und 21.05.2019 hat das Gewicht des Horstes zugenommen und die Reibung zwischen dem blechernen Turmdachsims und dem Horst abgenommen.
Ausschlaggebend für den Horstabsturz am 21.05.2019 gegen ca. 16:30 war jedoch
die asymmetrische Bauweise der Störche. Diese haben ihren Storchenhorst nicht
senkrecht nach oben, sondern im Winkel in Richtung Sparkasse gebaut und somit
den hohen Schwerpunkt außerhalb der senkrechten Horstachse über den Rand des
Turmdachsims hinaus verschoben. Dies hat zu einem Kippmoment geführt, welches in Verbindung mit der reduzierten Reibung zwischen dem blechernen Turmdachsims und dem Horst schließlich zum Abkippen und Absturz des Horstes geführt hatte.
Die drei bereits geschlüpften Jungstörche im Alter von ca. 2,5 Wochen haben
den Aufprall auf den gepflasterten Boden aus einer Höhe von ca. 15 Meter nicht
überlebt und wurden zudem noch von ca. 120 kg Nistmaterial erschlagen.
Bei senkrechter symmetrischer Bauweise und ohne den Dauerregen hätten die Jungstörche eine gute Chance zum Ausfliegen gehabt.
Die nachfolgenden beiden Bilder zeigen den Horst der "Untermieter" vor und
nach dem Absturz.


Am 03.06.2019 hat unsere Storchenkamera nach über 10 Jahren im Dauereinsatz
ihren Dienst eingestellt. Wir können daher leider keine aktuellen Bilder zur
Verfügung stellen und bitten um Verständnis. Nach dem Ausfliegen des
Jungstorches werden wir dann so bald wie möglich eine neue Kamera
installieren.
04.06.2019
Ausfall der Storchenkamera
Am 03.06.2019 hat unsere Storchenkamera nach über 10 Jahren im Dauereinsatz ihren Dienst eingestellt. Wir können daher leider keine aktuellen Bilder zur Verfügung stellen und bitten um Verständnis. Nach dem Ausfliegen des Jungstorches werden wir dann so bald wie möglich eine neue Kamera installieren.
06.06.2019
Störung der Storchenkamera
Offensichtlich waren die hohen Temperaturen der letzten Tage mit über 30°C die Ursache für den Kameraausfall vom 03. bis 06.06.2019. Die Bildqualität bleibt nach wie vor schlecht.
22.06.2019
Tödlicher Absturz eines Brutstorches in der Steinwegstraße in Höchstadt
Der von der Polizei Höchstadt am 19.06.2019 gemeldete tödlich abgestürzte Altstorch in der Steinwegstraße in Höchstadt war vermutlich einer der Brutstörche von der Alten Mälzerei in Höchstadt. Die drei Jungstörche auf diesem Horst sind kurz vor dem Ausfliegen. Sie werden noch vom zweiten Brutstorch mit Futter und Wasser versorgt und brauchen daher kurz vor dem Ausfliegen keine zusätzliche Versorgung. Dieser Storchenhorst kann jetzt nicht mehr von der Feuerwehrdrehleiter angefahren werden, da man mit Panikstarts bei den Jungvögeln rechnen muss, die zu schweren Verletzungen führen können.
05.07.2019
Störung der Storchenkamera
Offensichtlich sind die hohen Temperaturen der letzten Tage mit über 30°C wieder die Ursache für den Kameraausfall vom 03.07.2019.
12.10.2019
Bruterfolg und Ausflugquoten der Höchstadter Storchenhorste
Der einzige überlebende Jungstorch vom Alten Rathaus in Höchstadt ist bereits
Ende Juni 2019 ausgeflogen und zusammen mit den restlichen Jungstörche aus den noch 8 verbliebenen Höchstadter Storchenhorsten schon auf dem Vogelzug in die südlichen Überwinterungsgebiete.
Ein Höchstadter Storchenhorst war abgestürzt, ein weiterer hatte keinen Bruterfolg.
Wie in jedem Jahr gab es auch in 2019 zahlreiche missglückte Landungen bei den ersten Flugversuchen bzw. den ersten Landungen der Jungstörche, die zum Glück alle glimpflich verliefen. Nach einer Erholungszeit mit Futter und Wasser von ein bis zwei Tagen in unserer Obhut konnten die "Bruchpiloten" wieder freigelassen werden.
Zwei Altstörche sind bei Kämpfen mit Angreifern abgestürzt und tödlich
verunglückt. Einer dieser beiden war der Brutstorch von der Alten Mälzerei in
Höchstadt, er ist aus unerklärlichen Gründen gegen einen Dachfirst geflogen,
wobei zwei Ziegel zu Bruch gingen. Diese harte Kollision hat der Storch nicht
überlebt und ist mit schweren inneren Verletzungen unmittelbar nach der
Kollision mit nachfolgendem Absturz gestorben. Die Jungstörche seiner Brut waren kurz vor dem Ausfliegen und wurden vom noch verbliebenen Brutstorch versorgt.
In der Brutsaison 2019 sind in der 8 Höchstadter Storchenhorsten insgesamt 21 Jungstörchen ausgeflogenen. Über diesen Bruterfolg freuen wir uns sehr.
12.10.2019
Info zur Kameraerneuerung
Unsere Storchen-Webcam ist defekt und liefert seit Juli 2019 nur noch ein
weißes Bild. Da eine Reparatur der veralteten Technik nicht mehr
wirtschaftlich sinnvoll und mangels Ersatzteilen vermutlich gar nicht mehr
möglich ist, ist eine Erneuerung der Technik auf aktuellen Stand mit schnellem
Internetanschluss mittels Glasfaserkabel geplant.
Neben der Klärung wie die neue Kamera und der Internetanschluss finanziert
werden können, müssen auch der Datenschutz und die unterschiedlichen
Vorstellungen der Hauptbeteiligten für den Webcam-Betrieb und den
Internetauftritt abgestimmt werden, was sich bisher als nicht so einfach
erwiesen hat. Aus unseren privaten Mitteln oder denen unseres Vereins der Natur- & Umwelthilfe e.V. alleine kann die Erneuerung der Technik und der weitere Betrieb unserer Storchenseite https://storchennest-hoechstadt.de nicht finanziert werden. Hierzu müssen Sponsoren wie die Stadt Höchstadt und die Sparkasse Höchstadt (jetzt Sparkasse Erlangen) eingebunden werden.
Nach derzeitiger Planung soll die Kameraerneuerung und der hierzu erforderliche neue Internetanschluss im Herbst 2019 erfolgen. Wir hoffen, dass es zu keinen Verzögerungen bei den notwendigen Erdarbeiten für die Verlegung des neuen Internetanschlusses kommt. Die Beauftragung diesbezüglich erfolgt durch die Stadt Höchstadt. Sollten die Erdarbeiten aus finanziellen oder organisatorischen Gründen nicht mehr im Herbst 2019 durchgeführt werden können, müssten wir auf eine teure Funkübertragung ausweichen, da die Arbeiten am Storchenhorst nur außerhalb der Brutsaison durchgeführt werden können.
Einen Termin für die Inbetriebnahme der neuen Kamera können wir leider nicht
nennen, da es bezüglich der Kooperation zwischen der Stadt Höchstadt und der
Sparkasse Erlangen noch keine endgültige Vereinbarung gibt und sich der Initiator von https://storchennest-hoechstadt.de
aus beruflichem und privatem Zeitmangel im letzten Vierteljahr leider nicht stärker einbringen konnte.
Auf die neue Technik sollen wir direkt zugreifen und somit auch eventuell auftretende Probleme schneller lösen können, was zur Minimierung der Ausfallzeiten beiträgt.